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Frankfurt ist immer eine Reise wert: Das CELUMIUM, das alljährliche Kunden und Partner-Symposium von CELUM,  fand Anfang November in der Main-Metropole sowie einige Tage zuvor in London statt.  Rund 190 Gäste dachten über das Durchbrechen von Daten-Silos nach, bekamen die neuesten Content Marketing Trends und die aktuellen und künftigen Entwicklungen bei CELUM präsentiert. Aber alles der Reihe nach!

Content Marketing: Pflicht für Unternehmen

Ryan Skinner Celum ForresterIrritierend, aber nachvollziehbar: “Geld ist nicht mehr die entscheidende Währung im Werbemarkt, sondern Zeit und Aufmerksamkeit”, so Keynote-Speaker Ryan Skinner, Senior Analyst bei der Beratungsfirma Forrester. Deswegen ist Content Marketing ein wichtiges Tool für vielerlei Unternehmen, ihre Produkte und Services an den Mann/Frau zu bringen. Entscheidend sei dabei: Es brauche Content, der sich dem Markt anpasst.

Skinner führte das an folgendem Beispiel aus. Das Unternehmen 3M, bekannt für die Marke Scotch, richtete eine eigene Amazon-Seite für ein Laminiergerät ein, das für den Hausgebrauch gedacht ist. 3M füllte dazu die Seite mit zahlreichen Produktinformationen, Bildern, Videos und ging ausführlich auf Fragen von Kunden ein. Ergebnis: Platz eins bei der Amazon-Suche in den USA beim Stichwort “laminator” und eine Marktdurchdringung von einem Achtel aller amerikanischen Haushalte – ausgehend von nahezu Null, erklärte Skinner. 3M habe das richtige Produkt über den richtigen Kanal platziert und mit zahlreichen Informationen gefüttert. Die guten Bewertungen der Käufer taten ein Übriges.

Für Unternehmen heißt das, technische Prozesse und eine digitale Architektur zu etablieren, die das Content Marketing erleichtern: So helfe ein Digital Asset Management (DAM) maßgeblich bei der Verwaltung und Verteilung von Content. Und andererseits müssten Teams sowie Strategien für die jeweiligen Kanäle aufgebaut und entwickelt werden, erklärte Skinner.

Schlag auf Schlag: Markenevolution bei Hilti

Nachbohren und wieder und wieder optimieren: Michael Pietig, Global Head of Brand Consulting bei Hilti, erklärte beim CELUMIUM, wie sich die Marke neu positionierte. Internen Umfragen zufolge ergab sich folgendes Bild: “Die Marke Hilti muss beweisen, dass sie das gewisse Extra mehr bietet”, sagte Pietig. Man differenziere sich eben nicht durch technische Features, sondern durch eine “brand experience”. Hilti müsse Geschichten rund um “Effizienz, Partnerschaft und Projekte” erzählen.

Entsprechend wurde auch die Marken Corporate Identity weiterentwickelt. Während früher das Produkt bei Bildern im Vordergrund stand – das Produkt war farbig und der Rest schwarzweiß –, sei die Bildwelt nun nahbarer und authentisch. So seien in Bildern die Geräte auch verschrammt, im Einsatz zu sehen sowie das Bild an sich komplett in Farbe gehalten. Die Marke orientiere sich nun deutlicher an den Kunden und deren Lebenswelt.

MAN kreiert neue Farbwelt

Auch MAN  sah die Notwendigkeit ein neues Markenleitbild samt neuer Bildsprache zu entwickeln. Marina Warmboldt, zuständig für Corporate Identity/Corporate Design bei MAN Truck & Bus AG, machte in ihrem Vortrag klar, welche Vorteile in einer konsistenten Markenbotschaft und -bilderwelt steckten. Interessanterweise geht MAN genau dahin, wo sich Hilti mit seiner Farbwelt zuvor befunden hat.

MAN setzt auf einen schwarzen, grauen Hintergrund, während das Produkt als Kontrastfarbe hervorsticht. Zur Verwaltung seiner Bilderwelten setze MAN CELUM DAM über ein eigenes Brandportal ein, das von rund 10.000 internen und externen Nutzern verwendet wird.

Wer hats erfunden? Ricola setzt auf CELUM DAM

Beim schweizer Süßwarenhersteller Ricola stand weniger die Marke an sich im Vordergrund als vielmehr die digitale Neuausrichtung. Die Ausgangslage warJohannes Fenner Ricola Celumium Frankfurt ein vorhandenes langsames DAM mit samt veralteter User Experience. Durch die Digitalisierung waren immer mehr Daten in mehr Formaten und Größen für die Markenkommunikation notwendig. Die Lösung sollte “benutzerfreundlich, robust, sicher und zeitgemäß” sein, so Johannes Fenner, Digital Manager bei Ricola.

Fündig wurde das Unternehmen mit Sitz in Laufen bei CELUM DAM. Über das voll gebrandete Portal verwalte das Digital Team bei Ricola nun sämtliche digitalen Assets – bei guter Performance, variabler Strukturbäume und Metadaten. Fenner wies auch auf das einfache Onboarding hin. CELUM DAM sei so selbsterklärend, dass neue Mitarbeiter keine extra Einschulung brauchen.” Eine Mitarbeiterin von Fenner sagte: “Gar nicht mehr vorzustellen, wie wir früher ohne CELUM DAM gearbeitet haben.”

Großer Mehrwert durch DAM

Nicht nur Süßwarenunternehmen setzen auf ein DAM, sondern auch die CAD-Branche. Dr. Andreas Krach, Direktor Marketing & Communications bei Open Mind Technologies AG, begründete den Schritt kurz und knapp: "Die Notwendigkeit den eigenen Content neu zu strukturieren. Keiner hatte mehr Lust etwas intern zu suchen".

Besonders beleuchtete er die Implementierung und Umsetzung des CELUM DAM, wie zum Beispiel: Was waren die Anforderungen an DAM, mit welchen Gruppen innerhalb von Open Mind hat das Marketing die Strukturen der Metadaten erarbeitet und wie hat Open Mind die Einführung des DAM innerhalb des Unternehmens kommuniziert. Das Publikum sah eine komplette Implementierung, die zwar aufwendig ist, aber dem Unternehmen einen großen Mehrwert beschert hat.

Celumium Frankfurt

Social Media mit CELUM: Im Zeichen der Eule

Andreas von Lowtzow Hootsuite Celum

Markenkommunikation war früher eine Einbahnstraße – von den Unternehmen zu den Kunden. Heutzutage ist sie zu einer belebten Straßenkreuzung mutiert und zwar zu einem Dialog zwischen Kunden und Unternehmen, der vornehmlich über Social Media geführt wird.

Dazu hat Social Media Plattform Hootsuite ihren Connector zum CELUM DAM vorgestellt: Unternehmen können nun über ihren Content, wie Bilder oder Videos, direkt aus dem DAM in Hootsuite leiten. Andreas von Lowtzow, Senior Partner Manager bei Hootsuite, betonte in seinem Vortrag, wie sich vor allem Prozesse von Social Media Managern mit diesem Connector optimieren lassen. Denn es werden alle relevanten Kanäle unterstützt und die Bilder jeweils im passenden Format für den jeweiligen Kanal angeliefert. Übrigens: Zu finden gibt es den Connector im nagelneuen Marketplace auf der CELUM Webseite.

2017: Das Jahr der Revolution

Das CELUM DAM war auch eines der Themen von Thomas Untereichner, verantwortlich für das Strategische Produktmanagement bei CELUM. Er gab einen Über- und Ausblick über die Strategie des Unternehmens und zeigte, welche Meilensteine 2017 erreicht wurden:

  • CELUM bietet die Content Productivity Platform, die Unternehmen bei der Erstellung, Verwaltung, Verteilung und Monetarisierung von Content unterstützt. So wurde das bestehende CELUM DAM um zwei Produkte ergänzt, nämlich um Marketing Project Management und den Content Marketplace powered by Contidio.
  • Zudem gibt einen eigenen Marktplatz auf dem neu gestalteten Web-Auftritt des Unternehmens, der Module, Extensions und Connectoren zu den CELUM Produkten bereitstellt.
  • Kommendes Jahr sollen weitere Features in DAM integriert werden, wie zum Beispiel ein CELUM Drive, AI Funktionalitäten oder ein verbesserter SAP hybris Connector.
  • Ebenso wird das Marketing Project Management (MPM) weitere Updates bekommen: So soll MPM künftig Microsoft Azure Blob Storage unterstützen oder einen Indesign Vorschau Modus geben, mit dem sich Indesign Dateien innerhalb von MPM mühelos bearbeiten lassen.

Beschaffung von Content mit einer einfachen Lösung

Nach einem Unternehmens-Update umschrieb CELUM CEO Michael Kräftner folgendes Problem: Content beschaffen ist für viele Unternehmen ein sehr umständlicher Prozess. Es gibt eigene Manager, die ausschließlich damit beschäftigt sind, mehrere Foto- und Videoquellen nach passenden Bildern scannen, um die internen wie externen Marketing-Kanäle zu befüllen.

Denn bislang ist dieser Prozess sehr zeitaufwendig, umständlich und von Kosten her nicht transparent. Kräftner präsentierte dem CELUMIUM Publikum eine passende Lösung: “Die vielen Suchanfragen sind vorbei.

Finden ist angesagt.” Es gibt nun eine Plattform, die alles bündelt. Über Contidio können Kunden Content aus den bekannten Stock-Plattformen (gettyimages, thinkstock, shutterstock), Inhalte von bekannten Marken oder kreativen Künstlern finden und einfach kaufen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kunden sparen Zeit, bekommen in kürzester Zeit eine qualitativ hochwertige Auswahl präsentiert, genießen zugleich Rechtssicherheit und sparen sogar noch Geld dabei.

Über das rege Interesse am CELUMIUM 2017 haben wir uns sehr gefreut. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an all unsere Kunden und Partner, die dieses Event so stark bereichert haben. Mit noch mehr Elan und Ideen kommen wir 2018 zurück – diesmal im CELUM Hauptquartier in Linz!