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Künstliche Intelligenz im Marketing – Das kann KI schon jetzt

Künstliche Intelligenz (KI) erobert auch das Marketing. Sei es im Bereich Daten-Analyse, Online-Marketing, klassischer Werbung oder auch im Digital Asset Management. Erfolgreiches Marketing nutzt Emotionen, erzählt Geschichten, entfacht Begehren. Doch wie kann hier eine Maschine punkten? Wir zeigen euch ein paar Beispiele, in denen KI schon erfolgreich Anwendung findet.

Empfehlung beim Online-Shopping

 

„Das könnte dir auch gefallen…“: Empfehlungen in Online-Shops sind so präsent und selbstverständlich geworden, dass wir gar nicht mehr wahrnehmen, dass dahinter KI-Technologie steckt. Oft werden die Empfehlungen in Form eines Banners präsentiert mit dem Ziel, dem Shop-Besucher einen Mehrwert zu bieten. Im Idealfall kann er mehrere passende Produkte zu günstigen Angebotspaketen zusammenfassen. Der Shop-Betreiber wiederum weckt beim Besucher einen neuen Bedarf, der vielleicht noch gar nicht vorhanden war und kann so seinen Umsatz weiter steigern.

Chatbots

 

„Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?“ Mit Chatbots können Unternehmen ihren Kundendienst preiswert und schnell abwickeln. Ebenfalls hilfreich sind sie, um die Nachfrage nach Produkten zu steigern, neue Kunden zu gewinnen bzw. bestehende Kunden zu halten. Chatbots simulieren die Unterhaltung mit menschlichen Nutzern. Sie geben Antworten, indem Sie Fragen stellen, Keywords analysieren und Sätze aus echten Gesprächen verarbeiten. Doch manche Chatbots wirken schlicht ein wenig blöd und scheitern an vermeintlich einfachen Fragen. Sie sind eben unterschiedlich intelligent und durch den Input, den ein Bot erhält, lernt er stetig dazu.

Personalisierung

 

Personalisierung ist im digitalen Marketing ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die Conversion Rates langfristig wachsen zu lassen. Denn personalisierte Nachrichten schaffen Vertrauen und heben sich von dem heutzutage herrschenden Überangebot von Informationen ab. Doch viele Marketers denken, Sie verstehen den Kunden von vorneherein und können sich daher gut in ihn hineinversetzen. Leider liegen sie hier auch oft daneben. Also besser auf Daten vertrauen denn KI-unterstützte Personalisierung überlässt den Erfolg nicht mehr dem Zufall.

Gesichtserkennung

 

Im letzten Jahr stieß eine Aktion der Supermarktkette Real auf viel Aufmerksamkeit und durchaus auch auf Skepsis: In 40 Filialen zeichneten Kameras den Blickkontakt von Kunden auf und analysierten sie unter anderem nach Alter und Geschlecht. Das Ziel der Gesichtserkennung: Verstehen, wofür sich der Kunde interessiert und darauf mit passender Kundenansprache, Werbung und Angeboten reagieren.

Content-Kreation

 

Zugegeben, das kreative Schreiben ist noch ein wenig Zukunftsmusik. Denn die Maschinen tun sich noch schwer mit Humor, Ironie oder schönen Metaphern und originellen Wortspielen. Dafür sind sie gut darin, strenge Vorgaben zu beachten: Das kalifornische Job-Portal TalentSonar lässt beispielsweise durch künstliche Intelligenz politisch korrekte Stellenausschreibungen automatisch erstellen.

 

KI und Digital Asset Management (DAM)

 

In all diesen Beispielen spielt Content eine große Rolle. Sei es bei der Automatisierung von Kampagnen, bei der personalisierten Kundenansprache, bei Chatbots oder auch bei Empfehlungen in einem E-Commerce-Store. Diese Daten übersichtlich zu organisieren, zu speichern und verfügbar zu machen ist eine zentrale Herausforderung. Erst wenn diese gut strukturiert vorliegen, kann KI ihr Potenzial entfalten. Herzstück einer Content-Strategie bildet dabei das DAM mit zahlreichen Integrationsmöglichkeiten zu anderen Systemen. Über verschiedene Schnittstellen erfolgt die Verteilung des Contents in die angedockten Dritt-Systeme wie Website, Online-Store oder Social Media Plattform.

Digital Asset Management benötigt klare Strukturen, eine saubere Verschlagwortung und Kategorisierung der Dateien - eine dröge und zeitintensive Arbeit für die Mitarbeiter, wenn es händisch erledigt werden muss. KI kann diese Fleißarbeit übernehmen: Gerade in großen Bibliotheken kann sie Metadaten für bestehenden wie neuen Content erfassen und einordnen. Sie erkennt zum Beispiel Objekte automatisch und taggt diese entsprechend. Spezialisiert auf Ähnlichkeit kann KI außerdem nach vergleichbaren Dateien und Bildern suchen, auf diese Weise Duplikate aufspüren und die Daten-Bibliothek aufräumen und entrümpeln. Auch die Erkennung von Gesichtern und Szenen ist möglich.

Viele dieser Techniken stecken vielleicht noch in den Kinderschuhen. Doch das Potential für das Marketing von morgen lässt sich bereits erkennen und viele Unternehmehen setzen bereits auf den Einsatz von KI. Gerade bei Anwendungen wo viel Content im Spiel ist kann DAM hier einen Beitrag zu mehr Automatisierung leisten und mit KI-unterstützten Features den Alltag der Marketers erleichtern.