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Inspiration, Wissenstransfer und tolle Kontakte: Dafür steht die alljährliche Konferenz Fifteen Seconds in Graz, die CELUM neulich besucht hat. Unser Feedback zur Veranstaltung fällt sehr positiv aus.

 

  • Zuallererst wollen wir uns bei allen Interessenten an unserem Stand bedanken. Wir präsentierten dort unser neuestes Produkt: Marketing Project Management – eine Lösung für Leute, die eigentlich das Verwalten von Projekten hassen und es dafür umso mehr lieben, sie abzuschließen. Die vielen Nachfragen zum Marketing Project Management haben uns sehr gefreut.
  • Großes Lob an die Veranstalter: Die Organisation war einfach top. Es hat alles wunderbar geklappt.
  • Unseren Stand haben wir in Kooperation mit Papertown entwickelt und gebaut, der unseren Auftritt hervorragend unterstützt hat.

 

Die Vorträge:

 

Neben den Ausstellern und Networking machen die Vorträge einen bedeutenden Teil der Fifteen Seconds aus. Wie so üblich ist die Bilanz recht gemischt: Zwischen langweiligen selbstlobenden Präsentationen und echter Inspiration war alles dabei. Einige Highlights wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

 

  • Sebastian Bertling, Social Media Project Manager bei Mercedes-Benz, stellte die Instagram-Strategie des Autobauers vor: Welche Zielgruppen adressiert der Autobauer, welche Influencer bindet er ein und welche Hashtags werden verwendet. Zum Beispiel nutzt das Team von Bertling nicht nur Tools zur Auswertung von Likes und Sharen von Instagram-Posts, sondern auch extra welche für Emojis. Zum Beispiel schneidet bei Mercedes das Emoji für Kamera besser ab als das für Feuer.

  • CELUM präsentierte auch einen eigenen Vortrag: CEO Michael Kräftner sprach über seinen Werdegang, der in den vergangenen 18 Jahren seines Unternehmerlebens mit einigen Höhen und Tiefen gefüllt war. Er gab den Zuschauern einige Tipps mit auf den Weg, wie sie manche Probleme beim Führen eines Unternehmens umschiffen können:

  • Pick something that deeply drives you, that naturally become your mission.Michael Kräftner CEO CELUM Fifteen seconds
  • There are things that your cannot plan or influence, but always react  swiftly – lethargy kills.            
  • Sometimes you should be bold and maybe crazy, as long as you keep your initial mission in mind.
  • The first five costumers are much easier to win than the next five.
  • Tech founders tend to forget that even the best products don’t sell themselves.
  • If there is a problem with your organisation, it is very likely a people thing. Fix this first before you change any process.
  • Embrace and respect your people – have conversations with your team to listen, not to reply.
  • And the most important one: Do what you love!

  • Ideenfindung:  Der europäische Design-Chef vom Drohnenbauer DJI, Felix Dürichen, stellte seinen Ideenfindungsprozess vor. Spannend waren die Hindernisse, die bei Umsetzung auftauchen. Sprich, wenn die Realität zum Zug kommt.

    Sein Auftrag: Er sollte für eine weiße Drohne ein Farbdesign entwickeln.
    Seine Idee: Die Drohne in allen möglichen Landesflaggen zu bedrucken, wie zum Beispiel USA, Großbritannien oder auch China.
    Sein Feedback: Der chinesische Vertreter von DJI sagte ihm, dass die chinesische Flagge auf keiner Drohne sein dürfe. Und damit war die Idee gestorben.

    Dürichen sagte sinngemäß: Eine Idee kann noch so gut sein, aber sie kommt immer an ein Limit. Es sei immer eine Gradwanderung zwischen einem sehr langweiligen und zu ausgefallenem Design. Beides würde den Kunden abschrecken.

  • Håkan Nordkvist, Head of Sustainability Innovation bei Ikea schlägt bei seinem Vortrag mit folgendem Satz auf: “Instead of thinking outside the box, get rid of the box.” Sein Thema ist die Nachhaltigkeit beim Möbelriesen: Sie besitzt einen extrem hohen Stellenwert im Unternehmen. Hat das, was wir tun einen positiven Impact – auch zum Beispiel in den jeweiligen Prozessen, Produkten oder im Verkauf? Die Folge: Ikea hat nun angekündigt, Solarpanele zu produzieren und zu verkaufen.

  • Flixbus Mitgründer Daniel Kraus sprach über die Gründung und Kultur des Unternehmens. Insbesondere über den rasanten Aufstieg innerhalb von wenigen Jahren von drei Gründern auf bis zu 1.000 Mitarbeiter zu skalieren. Interessant: Die Mitarbeiter bei Flixbus suchen sich die Projekte, an denen sie arbeiten wollen, selbst aus. Das steigere die Zufriedenheit und führe zu weniger Unmut, da sie selbst eine Wahl getroffen haben. Offensichtlich ein Trend: Andreas Hauser, SVP Design Services, bei SAP stellte in seinem Vortrag genau dasselbe Vorgehen vor. Hier scheint sich die Arbeitswelt eventuell zu ändern.

 

Unser Fazit: Fifteen Seconds ist eine Reise wert! Wir freuen uns schon auf kommendes Jahr.