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Videos als Marketingmedium sind enorm überzeugend. Ein gut produziertes, strategisch platziertes Video kann bei der Zielgruppe emotionale Reaktionen erzeugen. Video Ads können aber auch eine Botschaft transportieren und zu einem längerfristigen Gesprächsthema für die Zuseher werden.

Die Ausgaben für Video Ads sind in den letzten Jahren gestiegen: von 25 Mrd. US Dollar im Jahr 2017 auf 34 Mrd. US Dollar im Jahr 2019. Für 2023 wird ein Anstieg auf 52 Mrd. US Dollar erwartet. Native Video Advertising nimmt dabei einen großen Teil der Ausgaben für Video Ads ein: 2018 waren es schon 56% des Gesamtvolumens. Bevor wir näher auf die Gründe eingehen, warum Video Ads so wichtig sind, wollen wir doch einmal klären, worum es überhaupt geht.  

Was ist Native Video Advertising?

Native Video Ads gehören zur Gattung der Nativen Werbeformate. Laut Outbrain sehen Native Ads nicht wie Bildschirm- oder Banner-Werbung aus, sondern wirken wie ein Teil des Contents. Agenturen entwerfen Native Ads so, dass sie sich in die natürliche Umgebung jenes Mediums, in dem die Anzeigen erscheinen, integrieren. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass sie eine bezahlte Native Video Ads schwer identifizieren können, weil sie im Feed eingespielt wird und unaufdringlich ist.

Die Hauptgründe, warum Video Ads jetzt ein großes Thema sind

1. Menschen lieben gute Geschichten

Das menschliche Gehirn liebt Storytelling und Werbung, die einen persönlichen Bezug hat. Kein anderes Medium kann eine Geschichte besser erzählen als ein gut gemachtes Video. Video Ads haben Bild, Ton und Text – und das alles in einem Format, das leicht zu verarbeiten und im Kopf zu behalten ist. Kuratierte Video Ads können eine Botschaft schneller und präziser übermitteln als eine Text- oder Banner-Werbeanzeige.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Land Rover Dragon Challenge Marketingkampagne. Hier gehts zum Link auf YouTube. 

Diese Native Video Ad Kampagne, die den weltweit ersten Versuch dokumentiert, mit einem Fahrzeug die Stufen zum chinesischen Wahrzeichen Heaven’s Gate zu erklimmen, beinhaltet alle Elemente einer guten Geschichte.

Das Video ist spannend und einprägsam, und es bringt uns in einer unwiderstehlichen Geschichte die Philosophie von Land Rover-Fahrzeugen nahe.

2. Videos bauen Vertrauen auf und nehmen Einfluss

Native Video Ads sind unverzichtbar, wenn es darum geht, bei der Zielgruppe schnell Vertrauen aufzubauen. Menschen sehen Videos als authentische Darstellung einer Marke. Verbraucher vertrauen Marken, die Videoinhalte produzieren, um 58% mehr als jenen Marken, die das nicht tun. Videos helfen auch dabei, vor dem Kauf Bewusstsein zu schaffen. Konsumenten investieren Zeit in das Betrachten von Videos, um mehr über das Produkt herauszufinden, das sie kaufen möchten.

3. Videos erreichen mehr Leute als jemals zuvor

Heutzutage dreht sich im Internet alles um Videos. Laut Cisco wird das Datenvolumen von Videos in diesem Jahr weltweit einen Anteil von 80% am gesamten Internet-Datenverkehr haben. Dabei enthält diese Prognose nicht einmal den Peer-to-Peer (P2P) Austausch von Videos. Ende 2015 gab Facebook bekannt, dass Videos auf Facebook täglich acht Milliarden Aufrufe erzielten. Videos sind also das Herzstück aller sozialen Medien und einfach zu verbreiten.

Videos generieren 1200% mehr geteilte Beiträge als Texte und Bilder zusammen. Es ist zudem um 27% wahrscheinlicher, dass Konsumenten auf eine Online-Videowerbung klicken als auf eine Banner-Werbung.Mit Stichtag 31. März 2019 hatte Facebook über 2,38 Milliarden aktive User pro Monat (MAU). Laut diesem Artikel von Merchdope verwenden 1,3 Milliarden Menschen YouTube und schauen 5 Milliarden Videos am Tag. Man stelle sich die Conversion Rate vor, wenn nur die Hälfte dieser Nutzer Native Video Ads schaut.

4. Native Videos fesseln das Publikum

Native Video Ads bieten den Verbrauchern ein Erlebnis, das ihre Vorstellungskraft anregt. Anstatt mit einer Customer Journey auf einer Seite zu konkurrieren, nehmen die Werbeagenturen daran teil. Menschen besuchen Webseiten aus einem bestimmten Grund: Sie sind am Content interessiert.

Die Zielgruppe schaut sich Native Video Ads nicht deswegen an, weil Agenturen sie dazu zwingen. Diese Videos fesseln die Kunden, weil sie sich nahtlos in den restlichen Content einfügen. Die gute Nachricht: Native Videos liefern oft mehr Informationen als erwartet. Kollaborative Marketingmaßnahmen helfen den Werbeagenturen dabei, wirksame Video Ads zu erstellen, die auf spezifische Zielgruppen zugeschnitten sind.

5. Werbefilter umgehen mit Nativen Video Ads

Die Online-Werbung leidet nach wie vor unter dem Stigma aufdringlicher Pop-ups. Marktschreierische Werbeanzeigen sind nervig und unethisch. Diese Anzeigen verfolgen den Nutzer quer durch das Internet und poppen genau immer dann auf, wenn man es am wenigsten erwartet. Mit Hilfe von Werbeblockern können die Nutzer diese nervigen Anzeigen blockieren. Für die Webseiten-Betreiber hatte dies jedoch negative Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen. Native Video Advertising setzt genau da an: Mit Native Video Ads gibt es keine Probleme durch Browser-Erweiterungen für Werbeblocker, weil die Videos wie ein Teil der Webseite aussehen.

6. Keine Vorabwerbung, bitte

Native Video Ads sind KEINE Vorabwerbung. Also keine Werbung, die vor dem tatsächlichen Content erscheint. Im Gegensatz zu Nativen Video Ads mögen Konsumenten Vorabwerbung nicht, weil man diese meist nicht überspringen kann. Jemand, der sich Content ansehen möchte, hat also gar keine andere Wahl, als sich auch die Werbung davor anzuschauen. Konsumenten empfinden diesen Mangel an Entscheidungsfreiheit oft als negativ und verzichten meist ganz auf das Video. 

Der der Hauptfaktoren, die den Erfolg von Video Ads ausmachen, ist die Zusammenarbeit. Alles beginnt mit der Erstellung und Zusammenarbeit rund um den Content. In den meisten Unternehmen sind Werbeagenturen und andere Stakeholder an der Erstellung und Verteilung von Videos beteiligt. In vielen Fällen endet dies in einem riesigen Schlachtfeld, in dem E-Mails, Wetransfer-Download-Links, nicht dokumentierte Anfragen oder Genehmigungen um die wichtigste Priorität kämpfen. Es kann aber auch ganz einfach sein: Menschen, Inhalte, Ideen, Aufgaben und Videos an einem Ort zusammenführen - in einem digitalen und agilen "Workroom". Fordern Sie noch heute eine Demo an!