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Assets ist ein Begriff, der für Verwirrung sorgen kann: Denn das englische Wort „asset“ bedeutet so viel wie Vermögensgegenstand oder Vermögenswert, wie zum Beispiel Aktien, Immobilien oder Policen. Er ist in der englischsprachigen Finanzwelt gang und gäbe. Dagegen sind Digitale Assets eben Dateien, wie Bilder, Videos oder Präsentationen, die für ein Unternehmen einen Wert darstellen. Der Unterschied: Digitale Assets haben einen Informationsgehalt. Jedes Unternehmen produziert zahlreiche Informationen. Doch wertvoll sind Information nur, wenn sie zu jeder Zeit für autorisierte Nutzer verfügbar sind. Unser Blogpost erklärt, was ein „Digital Asset“ ist, welche Bedeutung Assets in der heutigen Unternehmenswelt haben und welche Rolle ein Digital  Asset Management (DAM) dabei spielt.

Ein Kreativprozess gehört immer dazu


Wir haben bereits erklärt, dass ein Digitales Asset ein digitaler Vermögenswert ist. Doch was meint eigentlich „Vermögenswert“? Alles, was nach Erwerb regelmäßig Geld bringt ist ein Vermögenswert, beispielsweise eine Aktie. Der Unterschied ist, dass ein Digital Asset eben erstmal nichts Physisches ist, sondern in digitaler Form vorliegt. Digital Assets können zum Beispiel sein: Bilder, Videos, Grafiken, Audiodateien, Animationen, Präsentationen, aber auch die jeweiligen Nutzungsrechte gehören dazu.

Gemeinsam ist diesen Dateien, dass sie durch einen Kreativprozess entstanden sind. Ein Grafiker hat beispielsweise eine Infografik gestaltet oder ein Fotograf bei einem Fotoshooting hochwertige Modeaufnahmen gemacht. Auch einen Blogbeitrag wie diesen zu schreiben ist ein Kreativprozess. Ein Digital Asset bekommt durch diesen Prozess seinen Informationsgehalt. Im Marketingsprech heißt der Informationsgehalt oder Medieninhalt auch Content.

Digitale Assets tragen zum Vertriebserfolg bei


Wieso ist nun Content ein Vermögenswert? Klar, erstmal kostet die Content-Erstellung Geld. Der Modefotograf will für sein Shooting und die Fotos bezahlt werden und auch der Marketingmanager im Unternehmen, der die knackigen Produkttexte schreibt, bekommt ein Gehalt.

Doch: Content kann schlau in Marketingkampagnen eingebunden werden. Mit ihm können Produkte besser in Szene gesetzt und verstanden werden. Ein cooles Bild, ein aussagekräftiger Text oder ein Klangschnipsel können so maßgeblich zum Vertriebserfolg beitragen. Auch interne Dokumente, die für die Nutzung der Mitarbeiter gedacht sind, können digitale Assets sein. Der Wert für das Unternehmen liegt in den Kosten bei der Erstellung der Assets begründet.

Struktur ist die halbe Miete


Was die Aufbewahrung der Digital Assets angeht, gibt es einen Haken: In den Unternehmen fristen sie ihr Dasein oft unstrukturiert auf vielen Datenträgern. Sie verstecken sich beispielsweise auf lokalen Rechnern, in E-Mails, auf Servern oder sogar auf einer CD-Rom im Regal und werden vergessen. Solche Dateien nützen niemandem mehr und sind somit wertlos.

Auch gehen im Datensalat viele wichtige Informationen zu den Assets schnell verloren, die zum Beispiel urheberrechtliche Fragen betreffen: Wer war der Fotograf dieses Bildes? Welche Lizenzbedingungen hatten wir damals vereinbart? Dürfen wir das Foto überhaupt noch nutzen? Keiner hat mehr den Durchblick. Klar wird: Informationen sind erst dann wertvoll für ein Unternehmen, sofern sie strukturiert vorliegen und für alle Beteiligten erreichbar und nachvollziehbar sind.

Digital Asset Management ist eine Lösung


Doch wie kann das gelingen? Hier kommt Digital Asset Management ins Spiel. Mithilfe eines DAM-Systems können Daten gespeichert, organisiert und geteilt werden. Auch Rechte und Lizenzen lassen sich problemlos über DAM verwalten. Der Umgang mit Medieninhalten im DAM wird durch die Auszeichnung mit Metadaten möglich gemacht. Der Vorteil wird hier schnell deutlich: Der Content ist für alle Mitarbeiter oder bestimmte Nutzergruppen zentral verfügbar und auffindbar – eben weil sie mit Informationen unterfüttert wurden.