Content Marketing Optimierung mit Digital Asset Management

Marketer tragen die Formel „Content is King“ wie ein Mantra vor sich her. Und doch ist nicht alles Gold, was glänzt: viel Content verschwindet aufgrund mangelhafter Qualität in den Untiefen des Internets. Dieser Leitfaden zeigt aktuelle Probleme im Content Marketing auf und erklärt wie Digital Asset Management bei der Umsetzung unterstützen kann. 

Inhalt

Was ist und kann Content Marketing?

Im Vergleich zu klassischer Werbung betrachtet Content Marketing den Kunden aus einem anderen Blickwinkel. Stehen normalerweise die Marke und das Produkt im Vordergrund steht, konzentriert sich Content Marketing auf die Zielgruppen selbst. Im Fokus stehen deren Interessen und Absichten.
Marketing Manager und Managerinnen stehen heute vor großen Herausforderungen. Sie bekommen mithilfe von verschiedensten Analyse-Tools unendlich viele Daten über ihre Kunden. Täglich lernen sie ihre Kundengruppen besser kennen. Die Kunst besteht nun darin, maßgeschneiderten Content mit der passenden Ansprache zu erstellen und die Adressaten zur richtigen Zeit am richtigen Ort abzuholen. Das Ziel von Content Marketing ist mit interessanten Inhalten Kunden anzufüttern, sei es in Form von Fallstudien, Videos, Whitepapers, Erfolgsgeschichten oder Blogartikel.

91% der B2B-Marketer sagen, dass sie Content-Marketing in ihrer Gesamtstrategie einsetzen.

Der konsumierte Content soll auf die Marke einzahlen, zu den Produkten führen und damit schlussendlich den Umsatz steigern. Und das funktioniert: 91% der B2B-Marketer geben an, dass sie Content Marketing in ihrer Gesamtstrategie verwenden, und 92% von ihnen geben an, dass ihr Unternehmen Content als geschäftliches Kapital betrachtet.

Content Marketing ist allerdings keine Kampagnen-Maßnahme, die sich schon nach wenigen Monaten auszahlt. Es bedarf eines langen Atems, die Zielgruppen zu identifizieren und mit den richtigen Botschaften zu füttern, damit es zum Abschluss des Deals oder dem Verkauf des Produktes kommt.

Status Quo im Content Marketing

Marketingabteilungen investierten viel Zeit und Ressourcen in Videos, Blogs, Whitepapers oder Infografiken. Das Internet ist mit Content überflutet. Die Kunden bekommen wesentlich mehr Informationen geliefert, als sie verarbeiten können. Dabei wird die Content-Produktion weiter exponentiell steigen, allerdings bei gleichbleibender Aufmerksamkeit der Kunden.

Unternehmen werden daher immer mehr zu Content-Publishern und die Konkurrenz wird immer stärker. Derzeit entscheidet oftmals ein großes Marketing-Budget darüber, ob der Content überhaupt zum Kunden durchdringt.

Content & Qualität

Die Ernüchterung im Content Marketing ist allerdings oft recht groß, trotz massiver Investitionen in regelrechte Content-Maschinerien. Laut einer Umfrage sind satte 60 Prozent der Inhalte schlecht produziert, die Marken ihren Kunden anbieten. Kunden erwarten heute hochauflösende Fotos, Animationen, Videos, 3D-Grafiken, aber vor allem spannende Geschichten. Oftmals fühlen sie sich von Unternehmen nicht richtig abgeholt. Folglich verbinden Kunden mit dem mangelhaften Content auch schlechte Nutzererlebnisse. Das schadet wiederum der jeweiligen Marke. All das Geld, die Zeit und die Mitarbeiter haben keinen Mehrwert generiert. Kein Marketing-Manager kann solche Zahlen rechtfertigen.

60% der Inhalte die Marken ihren Kunden anbieten, sind schlecht produziert.

Medienbrüche

Viele Marketingabteilungen stehen vor der Herausforderung, dass sich die digitale Aufmerksamkeit in immer mehr Kanäle aufspaltet. Neben der Unternehmens- oder Produkt-Website nutzen Konsumenten verschiedene Kanäle wie Facebook, YouTube, Blogs oder Bewertungsplattformen, um sich zu informieren und einzukaufen. Ein langer Text wird auf einem Smartphone seltener gelesen, ein Video soll natürlich trotzdem schnell verfügbar sein.

Die Distribution von Content im richtigen Format wird neben der Qualität immer entscheidender. Eine Studie von Ligatus besagt, wer neue Kunden ansprechen will, sollte dort sein, wo sie sich wirklich aufhalten. Am effizientesten ist es, direkt im jeweiligen Kanal zu publizieren. Zudem gibt es durch die vielen Plattformen oftmals Medienbrüche in der Message oder bei den Bildern. Somit ist eine konsistente Botschaft und ein einheitliches Auftreten einer Marke nicht mehr gegeben.

Nur hochwertiger Content is King

Um sich aus der Flut an Informationen abzuheben, braucht es eine genaue Zielgruppenanalyse und vor allem Qualität beim Content. Hochwertige Inhalte bestehen einerseits aus kreativen Ideen und spannenden Geschichten, die die Kunden wirklich interessieren. Und andererseits fängt Qualität schon bei der Erstellung an, bei der in aller Regel viele Menschen wie Marketing Manager, Fotografen, Texter, Agenturen oder Produktmanagerinnen beteiligt sind.

Der Schlüssel für ein hochwertiges Ergebnis ist eine gute Kollaboration zwischen den Stakeholdern. Dabei muss der Content in den Mittelpunkt rücken: bislang entstehen viele Reibungsverluste durch mangelnde Kommunikation, unklare Strukturen und dem Einsatz zahlloser Anwendungen, wie Email, Slack, Dropbox oder Basecamp.

Wer seine Content-Produktivität steigern will, sollte auf ein Tool setzen, das die folgenden Anforderungen vereint: 

  1. Alle Beteiligten sind um einen virtuellen Tisch versammelt.
  2. Aufgaben können einfach verteilt und organisiert werden.
  3. Dateien werden automatisch mit allen verwenden Geräten synchronisiert.
  4. Schnittstellen zu den wichtigsten Kreativ-Tools wie Adobe Photoshop oder InDesign werden angeboten.

Somit organisieren sich Vorhaben im Marketing wie von selbst und mögliche Fehlerquellen entstehen erst gar nicht: Zum Beispiel schickt die Agentur ein Bild in einer zu niedrigen Auflösung. Das Bild kommt durch eine Verkettung von unglücklichen Zufällen in den Webshop. Der potenzielle Kunde fühlt sich eventuell irritiert und klickt das Produkt weg: Deine Chance einen Kunden zu gewinnen, ist vertan!

Dazu kommt der Faktor Zeit. Heute können Unternehmen nicht mehr nur in Kampagnen denken, sondern müssen auf spontan auftretende Anforderungen eingehen. Agiles Marketing, wofür CELUM entsprechende Werkzeuge liefert, erfordert eine schnelle Reaktion. Hier werden Flaschenhälse bei der Content-Erstellung besonders deutlich. Der Grafiker bekommt keine klare Anweisung und liefert letztlich eine falsche Version ab. In der Hektik findet keine Abstimmung mehr statt und das Bild auf Twitter entpuppt sich als gut gemeint, aber schlecht umgesetzt.

Kommunikation samt einer unkomplizierten Zusammenarbeit sind die Basis für den Erfolg im Content Marketing, um den Arbeitsablauf deutlich zu beschleunigen, Fehlerquellen zu vermeiden und eine hohe Qualität bei den Inhalten zu erreichen. Hier bekommst du weitere Einblicke in Content-Marketing-Tools, die du oder dein Team nutzen könnten.

Mit einem zentralen Content Hub zum Omnichannel-Erlebnis

Was passiert, wenn der Content produziert wurde? Er will verteilt werden. Bevor es soweit ist, sollten sich Marketing Manager Gedanken über Digital Asset Management (DAM) machen. Das Beratungsunternehmen Forrester Research sieht DAM ebenfalls als einen wesentlichen Pfeiler in der Architektur des Content Marketing Erlebnisses. Denn es bietet unter anderem Integrationen und Schnittstellen zu vielen anderen wichtigen Systemen, wie zum Beispiel Web-CMS, PIM, Marketing-Automation-Tools oder E-Commerce Anwendungen. Ein DAM ist das entscheidende Puzzle-Teil, um Content über mehrere Systeme zu verwalten.

Ein DAM schützt vor Lizenz- und Urheberrechtsverletzungen.

Ein DAM bietet zudem die Möglichkeit, Content systematisch mit Schlagwörtern zu versehen, gerade bei Bildern ist das sehr relevant. Das Verschlagworten bringt eine deutliche Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen und somit verschwindet kein Content mehr im Internet als auch im internen Netzwerk. Die Investition in ein DAM spart Kosten und Ressourcen.

„Die Kosten, das nicht zu tun, sind zehnmal höher, als uns bewusst war“, sagt etwa Shawn Burns, Senior Vice President von Digital Schneider Electric.

Auch bei der Verteilung des Contents ist ein DAM ein wertvoller Helfer. Zahlreiche Publishing-Möglichkeiten und Kanäle werden unterstützt. So lässt sich genau planen, wann der Content auf welchem Kanal zielgruppengerecht verteilt oder ausgetauscht wird. Hierbei steht ein Paradigmenwechsel an: Vor fünf Jahren legten Unternehmen noch 80 Prozent des Budgets in die Erstellung von Content an und nur 20 Prozent in die Verteilung. Heutzutage wird die Distribution immer wichtiger. Laut Expertenaussagen wird sich dieses Verhältnis tendenziell umkehren, indem mehr Paid Content die Online-Landschaft dominieren wird.

Fazit

Wer sich im Content Marketing bewähren will, muss auf Teamwork und Qualität setzen. Das Fundament dafür legen eine digitale Infrastruktur, die mehr aus dem Content herausholen – von der Erstellung, Verwaltung und bis hin zur Distribution. Sie sind die Basis für effizientes Arbeiten und hochwertigen Content, der dem Kunden ein Marken- und Produkterlebnis bietet. Zudem gibt es nun die Möglichkeit, den spannenden Marken-Content zu kaufen und die eigenen Marketing-Materialien noch zu verwerten. Die Budgets von Marketing Managern werden entlastet und gleichzeitig neue Zielgruppen erschlossen – die eigene Marke strahlt nun umso heller.

Checkliste für produktives Content Marketing

Hast du die digitale Content-Produktivität im Blick? Wir geben einen kurzen Überblick, welche Fragen für ressourcenschonendes Content Marketing geklärt sein sollten.

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