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Was ist Product Content Management?

PCM blog post

FAKT – Niemand hat jemals ein Produkt wegen seiner SKU-Nummer gekauft oder weil ihm der Barcode oder die Seriennummer des Produkts gefallen hat.

Aber Tausende Menschen entscheiden sich jeden Tag aufgrund der Art, wie es präsentiert wird, für ein Produkt.

Sie lassen sich von den Bildern dieser Produkte verzaubern. Produktvideos geben ihnen das Gefühl, ein Produkt zu besitzen und steigern den Wunsch, das Gesehene in der Realität zu erleben. Und Produktbeschreibungen sprechen die Kunden emotional an und wecken in ihnen den plötzlichen Drang zum Kauf. 

Aber für dich ist das alles eine unglaubliche Herausforderung. Du musst all diese tollen Produktinhalte Monat für Monat erstellen und ausliefern…

Hier kommt das Product Content Management ins Spiel.

In diesem Leitfaden erfährst du, was Product Content Management (PCM) genau ist, wie es deine Produkt Content Strategie unterstützt und wie du PCM in deinen Workflow integrierst.

Los geht’s.

Table of Contents

Was genau sind Produktinhalte?

In der Tat ist der Begriff „Produktinhalte“ an sich recht mehrdeutig.
Es ist nicht leicht zu verstehen, was damit gemeint ist.

Wenn wir also von Produktinhalten sprechen, meinen wir jede Art von Content, der dazu beiträgt, das Produkt der Zielgruppe vorzustellen.

Das bedeutet, dass nicht jeder Content, der ein Produkt erwähnt, ein Produktinhalt ist. Aber jeder Inhalt, der das Produkt vorstellt oder erklärt, fällt in diese Kategorie.

Ich betrachte Produktinhalte gerne als die Geschichte hinter jedem Artikel. Sie erzählt dem Kunden, was das Produkt ist, warum es so toll ist und warum er es unbedingt haben sollte.

Produktinhalte sieht man praktisch überall, wo man hingeht.

In den Produktbeschreibungen erfährst du alles, was du über den Artikel wissen musst – von einem allgemeinen Überblick bis hin zu detaillierten Spezifikationen.

Produktbilder oder sogar 3D-Renderings zeigen dir, wie das Produkt aussieht. Dieser Content zeigt auch sehr oft, wie du ein Produkt tatsächlich benutzen würdest.

 

Videos gehen noch einen Schritt weiter und geben dir ein besseres Gefühl dafür, wie es sich anfühlt, das Produkt zu besitzen.

Benutzerhandbücher und Anleitungen zeigen dir, wie du das Produkt verwendest. Sie helfen dir auch bei der Lösung von Problemen, die bei der Verwendung des Produkts auftreten können.

Durch Produktvergleiche, Anwendungsbeispiele usw. werden deine Kunden weiterführend informiert und können so bessere Kaufentscheidungen treffen.

 

 

Was ist also eine Produktcontent-Strategie?

Die Produktcontent-Strategie ist am besten als Fahrplan zu verstehen, der angibt, wie die Produktinhalte in allen Marketingkanälen präsentiert und verwaltet werden soll.

Eine typische Produktcontent-Strategie legt fest, welche Inhalte für jeden Artikel im Sortiment benötigt werden. Sie beschreibt auch den Prozess, mit dem diese Inhalte erstellt und für die zukünftige Verwendung organisiert werden.

Wir sehen, die Produktcontent-Strategie ist ein ziemlich komplexes Unterfangen. Sie ist jedoch unerlässlich, um sicherzustellen, dass deine Marke über alle Produktinhalte verfügt, die sie für die ideale Produktpräsentation und dafür, sich von der Konkurrenz abzuheben, benötigt.

Herausforderungen der Produktcontent-Strategie

Produktinhalte sind für Kunden spannend. Das ist einer der Faktoren, die das Einkaufen online wie offline so faszinierend machen.

90 Prozent aller Kaufentscheidungen hängen von der digitalen Erfahrung mit einem Produkt ab. Nur Produkte, die im digitalen Regal auffallen, gewinnen den Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden.

Kunden sehen sich Videos an, betrachten Bilder und lesen Produktbeschreibungen. Mit dem Konsum jeder dieser Produktinhalte wächst der Wunsch, das Produkt auch zu besitzen.

In der Tat können gute Produktinhalte den Kauf eines Artikels unwiderstehlich machen.

Aber aus deiner Sicht sieht die Sache ganz anders aus, oder?

Für dich bedeutet der Begriff „Produktinhalte“ oft Herausforderungen, drohende Deadlines, komplexe Arbeitsabläufe und Stress.

Die Erstellung und Verwaltung von multimedialen Produktinhalten in großem Umfang sowie die Organisation von Content, der für den Verkauf oder die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erforderlich ist, stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar.

Ebenso ist es für viele Produktmarketingteams praktisch unmöglich, große Mengen an Content kosteneffizient an digitale Frontends zu liefern.

Hier setzt Product Content Management an.

Was ist Product Content Management (PCM)?

Der Begriff Product Content Management beschreibt alles, was sich hinter den Kulissen des typischen Content-Produktionsprozesses abspielt.

Diesem Verständnis folgend kann Product Content Management weiter definiert werden als:

Eine zentrale Plattform für alle multimedialen Produktinhalte, einschließlich effizienter Zusammenarbeit, Contenterstellung und -freigabe. Ein einzigartiges System, das genau anzeigt, welche Inhalte benötigt werden. Plus Produkt-Downloadbereiche und Erkenntnisse darüber, welche Produktinhalte am besten funktionieren.

Mit anderen Worten: Product Content Management hilft dir, den Prozess der Erstellung neuer Produktinhalte zu optimieren, Änderungen vorzunehmen und alles über deine verschiedenen Frontends auf dem neuesten Stand zu halten.

Warum ist es so wichtig, eine Product Content Management Strategie zu haben?

Eine Frage: Wie viele Assets produzierst du normalerweise für jedes Produkt?

Wahrscheinlich sehr viele: Bilder, Videos, Produktdaten, Produktblätter, Handbücher, Verkaufsunterlagen – und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Für jedes einzelne dieser Projekte werden Informationen und Ressourcen aus verschiedenen Quellen in deinem Unternehmen benötigt – Produktteams, Vertrieb, Marketing und so weiter.

Darüber hinaus sind viele dieser Daten zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Projektlebenszyklus verfügbar und liegen in unterschiedlichen Formaten, Dateitypen usw. vor.

Das bedeutet, dass die Erstellung jedes einzelnen Assets ein langwieriger und mühsamer Prozess ist, der zudem anfällig für Fehler, kostspielige Irrtümer und Verzögerungen ist.

Eine Product Content Management Strategie hilft, den gesamten Prozess zu rationalisieren.

Die PCM-Strategie bringt nicht nur Ordnung in den Prozess, sondern verbessert ihn auch so weit, dass Projekte einfach ablaufen – immer pünktlich, immer im Budget und ohne viel Stress.

Aber ist PCM nicht dasselbe wie PIM? Wenn nicht, worin bestehen die Unterschiede?

Zugegeben, auf den ersten Blick scheinen die beiden Begriffe Product Content Management und Product Information Management fast synonym zu sein.

Das sind sie aber nicht.

Denn abgesehen von den ähnlich klingenden Namen unterscheiden sie sich in fast allen anderen Aspekten.

Unter Product Information Management (PIM) versteht man die Zentralisierung und Verwaltung von Produktdaten über verschiedene Kanäle und Kontaktpunkte hinweg. Diese Produktdaten können technische Spezifikationen, Preisinformationen, Produktbeschreibungen und Attribute wie SKUs oder Produktkategorien umfassen.

Ein PIM-System fungiert als zentrales Repository für all diese Produktdaten. Wann immer ein Team diese Informationen benötigt, ruft es sie über das PIM-System ab und weiß, dass es dort die aktuellsten Informationen und Daten vorfindet.

Auf diese Weise sorgt PIM für Konsistenz und Genauigkeit in allen Vertriebskanälen wie E-Commerce-Websites, Marktplätzen, mobilen Anwendungen und gedruckten Katalogen.

Product Content Management (PCM) hingegen unterstützt Unternehmen bei der effizienten Erstellung und Freigabe von multimedialen Produktinhalten für ihre Produkte. Die Verknüpfung der Produktinhalte mit den entsprechenden Produkten ermöglicht eine komfortable Verwaltung der Assets und eine optimale und konsistente Präsentation der Produkte auf allen Kanälen.

Zu diesen multimedialen Produktinhalten gehören unter anderem Bilder, Videos, Marketingtexte, Handbücher und alle anderen Assets, die das Unternehmen für Kunden, Händler und andere Stakeholder erstellt, sowie weitere Rich-Media-Inhalte.

PCM stellt sicher, dass

  • alle Produktdaten konsistent sind, d. h. alle Produktinhalte an einem Ort gespeichert und mit deinen Marketingkanälen verbunden sind.
  • jedes Produkt den Stakeholdern, einschließlich der Kunden, korrekt präsentiert wird.

Wie verwalte ich Produktinhalte?

Wir haben viel über PCM gehört. Jetzt wollen wir sehen, wie es in der Praxis funktioniert.

Das erste, was du über PCM wissen musst, ist, dass es kein Selbstläufer ist. Product Content Management ist weder eine Reihe von Prinzipien oder Richtlinien, die deine Teams im Kopf behalten, noch ist es einfach ein Prozess, den sie instinktiv befolgen können.

PCM ist ein vollständiger Rahmen und eine Lösung, die den gesamten Produktinhalt organisiert und ein spezielles Werkzeug erfordert.

Wir nennen dieses Werkzeug  Produkt Content Management Plattform. Man kann sagen, dass dieses Tool dabei hilft, alle Aspekte des PCM-Prozesses zu implementieren, zu rationalisieren und zu verwalten.

Du fragst dich, wie Product Content Management Tools funktionieren? Hier findest du einen Überblick darüber, wie Danfoss Produktinhalte mit einer PCM-Plattform verwaltet.

Aber natürlich haben diese Tools noch viel mehr zu bieten. Also lass uns einen Blick auf die Kernfunktionen einer typischen Product Content Management Plattform werfen.

Produkt Media Asset Management

Deine Produktinhalte sind der Garant für eine erfolgreiche Produktvermarktung. Du stellst der Zielgruppe das Produkt vor, erklärst ihr, warum sie es besitzen soll und sprichst sogar ihre Emotionen an, um die Bindung zu stärken.

Um all das zu erreichen, brauchst du Assets. Viele, viele Assets.

Eine solide Product Content Management Plattform hilft dir, Hunderttausende von multimedialen Produktinhalten effizient zu verwalten. Beginnend bei der Verwaltung von Produktfotos, um sicherzustellen, dass sie aus allen Blickwinkeln vorhanden sind (Vorder-, Rück- und Seitenansicht), über Videos, die die wichtigsten Merkmale deines Produkts hervorheben, bis hin zu Produktinformationsblättern und vielem mehr.

Die PCM-Plattform ermöglicht die Erstellung und Verwaltung umfassender Datensätze, um sicherzustellen, dass jedes Produkt optimal präsentiert wird.

Verfügbarkeit von Produktinhalten managen

Bei so vielen Produktinhalten, die erstellt werden müssen, verliert man leicht den Überblick darüber, welche Inhalte benötigt werden und was noch fehlt.

Mit einem Product Content Management System hast du einen klaren Überblick über alle Inhalte. Auch über jene Assets, die sich noch in der Produktion befinden. So kannst du sicherstellen, dass jedes Produkt korrekt und überzeugend präsentiert wird und gesetzliche Vorschriften eingehalten werden.

Platzhalter für Produktassets

Es kommt oft vor, dass man nicht alle Inhalte hat, die man für ein Projekt braucht. CELUM, unsere Product Content Management Plattform, bietet Compound Objects. Du kannst ganz einfach temporäre Platzhalter für deine Produktassets erstellen, die erforderlichen Metadaten hinzufügen und mit der Arbeit an deinem Projekt fortfahren. Die Assetplatzhalter werden durch die endgültigen Inhalte ersetzt, sobald diese verfügbar sind.

Asset Management in großen Mengen

Die meisten Produktcontent-Projekte erfordern das Hochladen und Verwalten einer beträchtlichen Anzahl einzelner Assets. Dabei kann es sich um Bilder aus einem Fotoshooting, verschiedene Standbilder für Animationen oder Videos usw. handeln.

Eine Product Content Management Plattform ermöglicht es dir, all diese Assets in großen Mengen zu verwalten – sie hochzuladen, die notwendigen Informationen zu jedem Asset hinzuzufügen, sie mit Produkten zu verknüpfen, sie richtig zu organisieren und vieles mehr.

Metadaten Management

Metadaten helfen bei der Organisation von Assets und stellen sicher, dass relevante Inhalte schnell gefunden werden. Jedes Asset hat zumindest einige Metadaten. Das bedeutet, dass die Verwaltung der gesamten Struktur ohne ein geeignetes Tool ziemlich komplex werden kann.

Eine PCM-Plattform wie CELUM bietet leistungsstarke Funktionen zur Verwaltung von Metadaten:

  • Anzeige der Struktur der Asset-Typen und ihrer Metadaten.
  • Metadaten in großen Mengen hochladen und verwalten.
  • Inhalte mit ihren Produkten verknüpfen und mehr.

Contentproduktion managen und Online-Proofing

Die meisten Content-Projekte erfordern komplexe und oft langwierige Produktionsprozesse. Darüber hinaus sind zahlreiche Beteiligte, oft aus verschiedenen Abteilungen, sowie externe Partner involviert. Ohne eine geeignete Möglichkeit, die Arbeit zu visualisieren und zu verwalten, können Projekte leicht aus dem Ruder laufen, sich verzögern und das Unternehmen mehr Geld kosten, um sie abzuschließen.

Product Content Management Tools wie CELUM bieten Kanban-basiertes Task Management und ermöglichen die Verwaltung der Arbeit in allen Phasen des Produktionszyklus.

CELUM bietet alle notwendigen Werkzeuge, um präzises und umsetzbares Feedback zu jedem Produktinhalt zu geben und Bilder, Videos, Audiodateien und Dokumente mit Markup-Tools zu versehen.

Nahtlose Integrationen und Self-Service-Portale

Du erstellst Produktinhalte nicht, um sie auf deiner Festplatte liegen zu lassen. Ein wichtiger Teil des Prozesses ist es, diese Inhalte an ihren Bestimmungsort zu bringen – deinen Webshop, deine Social-Media-Accounts und alle anderen Kanäle, in denen du Produktinhalte veröffentlichst.

PCM-Tools wie CELUM lassen sich nahtlos in deine Marketingkanäle integrieren und ermöglichen es dir, fertige Inhalte im Handumdrehen dorthin zu leiten und bereitzustellen.

Aber CELUM geht noch weiter. Mit den CELUM Portalen kannst du ganz einfach Selbstbedienungsportale für den Vertrieb und die Vertriebskanäle erstellen, über die deine Zielgruppen ganz einfach genau die Produktinhalte finden und herunterladen können, die sie benötigen. Maßgeschneiderte Self-Service-Portale nach Region, Standort oder Produktgruppe sorgen für maximale Effizienz.

Und das war's…

Das ist alles, was du über Product Content Management wissen musst.

Du suchst nach einer Product Content Management Lösung für deine Marke? Dann schau dir CELUM an, die Nr. 1 unter den aktuell verfügbaren PCM-Plattformen. Buche jetzt eine Demo.

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