New Feature Alert: Jumpstart Your Creativity with Ready-to-Use Content Templates!

Content Templates

Digital Asset Management in der Manufacturing-Industrie

Die Manufacturing-Branche steht vor besonderen Herausforderungen: komplexe Produktdaten, verkürzte Marktzyklen und steigende Qualitätsanforderungen. Die fehlende Verbindung zwischen den Produktdaten und entsprechenden Assets mit verstreuten Dateien und zeitaufwändigen Suchprozessen bremst Fertigungsunternehmen aus.

Digital Asset Management (DAM) ist die Lösung für diese Herausforderungen. Ein professionelles DAM-System organisiert, verwaltet und verteilt alle digitalen Inhalte der Manufacturing-Industrie zentral und effizient. Dabei verbindet es sich mit bestehenden PIM-Systemen, um eine direkte Verbindung zu relevanten Produktinformationen herzustellen.

Inhalt

Zentrale Herausforderungen in der Fertigungsindustrie

Die Produktionsindustrie steht vor besonderen Hürden, die eine moderne Lösung für die Verwaltung digitaler Assets erfordern:

  • Time-to-Market Druck
  • Datenvolumen und -komplexität
  • Compliance und Sicherheit
  • Multi-Channel-Herausforderungen

Time-to-Market Druck

Der Wettbewerbsdruck in der Fertigungsindustrie ist enorm. Neue Produkte müssen schneller als je zuvor auf den Markt gebracht werden.

Lange Abstimmungsprozesse zwischen Marketing, Entwicklung und Vertrieb kosten wertvolle Zeit. Wenn verschiedene Teams mit veralteten oder falschen Produkt-Assets arbeiten, verzögert sich der Launch zusätzlich. Unternehmen verlieren Marktanteile an schnellere Konkurrenten.

Datenvolumen und -komplexität

Moderne Fertigungsunternehmen produzieren täglich riesige Mengen digitaler Assets. Produktfotos, technische Zeichnungen, 3D-Modelle, Animationen, Bedienungsanleitungen und Marketingmaterialien häufen sich schnell an.

Diese Assets existieren oft in verschiedenen Versionen, Formaten und Sprachen. Ohne zentrale Verwaltung verlieren Unternehmen schnell den Überblick.

Compliance und Sicherheit

In der Fertigungsindustrie gelten strenge Compliance-Anforderungen. Technische Dokumentationen müssen aktuell sein, Produktinformationen rechtlich korrekt und Sicherheitsdatenblätter vollständig.

Gleichzeitig enthalten digitale Assets oft sensible Informationen über neue Produkte oder Fertigungsverfahren. Diese Daten müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Ein Datenleck kann verheerende Folgen haben.

Multi-Channel-Herausforderungen

Fertigungsunternehmen vertreiben ihre Produkte über verschiedene Kanäle: Website, Online-Shops, Kataloge, Messen und Vertriebspartner. Jeder Kanal hat eigene Anforderungen an Bildgrößen, Formate und Inhalte.

Ohne zentrale Verwaltung werden schnell veraltete Produktbilder oder inkonsistente Beschreibungen verwendet. Das schadet der Marke und verwirrt potenzielle Kunden.

Digitale Asset-Verteilung an Commerce-Storefronts, Vertriebspartner, Webseiten und Printmaterialien für konsistente Markenkommunikation.

Wie kann DAM die Manufacturing-Industrie unterstützen?

Eine High End DAM-Software löst diese Herausforderungen systematisch und macht deine Prozesse effizienter:

  • Zentrale Asset-Verwaltung
  • Beschleunigte Produkteinführung
  • Brand Consistency und Qualitätssicherung
  • Verbesserte Zusammenarbeit

Zentrale Asset-Verwaltung

  • Single Source of Truth für alle digitalen Assets: Mithilfe von DAM können Manufacturing-Betriebe alle Produktbilder, Dokumente und Medien an einem zentralen Ort speichern. Jede Person im Unternehmen arbeitet mit den gleichen, aktuellen Daten.
  • Automatisierte Workflows für Asset-Erstellung und -Genehmigung: Es können klare Prozesse für die Erstellung und Freigabe neuer Assets definiert werden. Das System leitet Inhalte automatisch zur Prüfung weiter und benachrichtigt die zuständigen Personen.
  • Effiziente Suche und Kategorisierung: Benötigte Assets können in Sekunden durch intelligente Suchfunktionen und durchdachte Kategorien gefunden werden. Schluss mit stundenlangem Suchen in Ordnerstrukturen.

Beschleunigte Produkteinführung

  • Streamlined Content-Erstellungsprozesse: Optimierte Workflows verkürzen die Zeit von der Produktentwicklung bis zur Markteinführung. Alle beteiligten Teams arbeiten parallel statt nacheinander.
  • Parallele Freigabe durch verschiedene Teams: Marketing, Technik und Vertrieb können gleichzeitig verschiedene Assets freigeben. Das System verhindert Konflikte und sorgt für reibungslose Zusammenarbeit.
  • Automatisierte Asset-Distribution: Sobald Assets freigegeben sind, kann das System diese auf Wunsch automatisch an alle relevanten Kanäle verteilen. So kann Zeit gespart und Fehler bei der manuellen Verteilung vermieden werden.

Brand Consistency und Qualitätssicherung

  • Versionskontrolle und Änderungshistorie: Das System dokumentiert alle Änderungen an Assets und speichert frühere Versionen. So bleibt nachvollziehbar, wer wann welche Anpassungen vorgenommen hat – wichtig für Qualitätssicherung und Compliance.
  • Template-basierte Content-Erstellung: Es besteht die Möglichkeit einheitliche Content Templates für verschiedene Asset-Typen wie Visitenkarten, Produktbroschüren oder Preistabellen zu erstellen. So wird sichergestellt, dass alle Inhalte professionell und konsistent aussehen.
Screenshot eines Design-Editors mit Werbebanner für Bohrmaschine und Text ‚Unleash Precision and Power‘ zur Marken­konsistenz und Qualitätssicherung.
Screenshot eines Design-Tools zur Erstellung von Marketingvorlagen mit Werbebanner für Elektrowerkzeuge – für Marken­konsistenz und Qualitätssicherung.

Verbesserte Zusammenarbeit

  • Zentrale Plattform für interne und externe Stakeholder: Interne Teams, Agenturen und Vertriebspartner arbeiten auf derselben Plattform. Alle haben kontrollierten Zugriff auf die aktuellsten Assets.
  • Rollenbasierte Zugriffskontrollen: Du bestimmst genau, wer welche Assets sehen, bearbeiten oder herunterladen darf. Sensible Informationen bleiben geschützt.
  • Real-time Kollaboration und Feedback-Schleifen: Teams können Assets direkt im System kommentieren und Feedback geben. Änderungswünsche werden sofort an die zuständigen Personen weitergeleitet.

Was solltest du bei der Auswahl eines DAM-Systems für die Manufacturing-Industrie beachten?

Die Wahl des richtigen DAM-Systems ist entscheidend für den Erfolg eines Fertigungsunternehmens. Diese Faktoren sollten bei der Entscheidung für ein DAM-System berücksichtigt werden:

  • Integration mit bestehenden Systemen: Dein DAM-System sollte nahtlos mit deinem PIM, ERP, PLM oder CRM kommunizieren.
  • Skalierbarkeit: Das DAM-System muss mit deinem Manufacturing-Betrieb wachsen können. Achte auf flexible Speicherkapazitäten und Benutzerlizenzen.
  • Workflow-Automatisierung: Wähle ein System mit konfigurierbaren Workflows. Freigabeprozesse und Distributionsregeln sollten flexibel angepasst werden können.
  • Sicherheitsfeatures: Achte auf umfassende Sicherheitsfunktionen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und granulare Berechtigungen.
  • Metadaten-Management: Ein gutes System ermöglicht die automatische Extraktion und Verwaltung von Metadaten. Das erleichtert die Suche und Kategorisierung erheblich.
  • Versionskontrolle: Das System sollte automatisch verschiedene Asset-Versionen verwalten und dir erlauben, bei Bedarf auf ältere Versionen zurückzugreifen.
  • Support und Training: Wähle einen Anbieter, der umfassende Schulungen und zuverlässigen Support bietet. Die Einführung eines DAM-Systems ist ein wichtiges Projekt.

Was ist der Unterschied zwischen MAM und DAM?

Viele Fertigungsunternehmen stehen vor der Frage, ob sie ein DAM- oder MAM-System benötigen. Die Begriffe werden oft synonym verwendet, doch es gibt wichtige Unterschiede.

Media Asset Management (MAM) konzentriert sich primär auf die Verwaltung und Bearbeitung von Audio- und Videoinhalten. MAM-Systeme sind speziell für die Anforderungen der Medien- und Broadcastindustrie entwickelt worden. Sie bieten umfangreiche Funktionen für Video-Editing, Transkodierung und Metadaten-Tagging von Bewegtbildinhalten.

Digital Asset Management (DAM) hingegen ist breiter aufgestellt und verwaltet alle Arten digitaler Assets: Bilder, Dokumente, Videos, 3D-Modelle, CAD-Dateien und mehr. In der Manufacturing-Industrie benötigen Unternehmen genau diese Vielfalt. Ein DAM-System bietet zudem umfassende Integrationsmöglichkeiten mit PIM-, ERP- und CRM-Systemen – essenziell für die Produktdatenverwaltung.

Für Manufacturing-Betriebe ist DAM daher die passendere Wahl, da es die gesamte Bandbreite an Produktinhalten abdeckt und nahtlos in bestehende Systemlandschaften integriert werden kann.

Warum ist ein High-End DAM besser als die DAM-Funktionen eines PIM-Systems?

Viele Product Information Management (PIM) Systeme bieten grundlegende DAM-Funktionalitäten. Für professionelle Manufacturing-Betriebe reichen diese jedoch oft nicht aus.

PIM-Systeme sind in erster Linie für die Verwaltung von Produktinformationen wie Beschreibungen, technischen Spezifikationen und Attributen konzipiert. Die integrierten DAM-Funktionen beschränken sich meist auf einfache Bildverwaltung und grundlegende Metadaten. Für komplexe Asset-Workflows oder die Verwaltung großer Medienbibliotheken stoßen sie schnell an ihre Grenzen.

Ein High-End DAM-System bietet deutlich mehr: Fortgeschrittene Workflow-Automatisierung ermöglicht komplexe Freigabeprozesse über mehrere Abteilungen hinweg. Professionelle Bildbearbeitungsfunktionen und automatische Formatkonvertierung sparen wertvolle Zeit. Und KI-gestützte Auto-Tagging und intelligente Suchfunktionen finden Assets in Sekunden.

Die Kombination aus PIM und DAM ist der Schlüssel zum Erfolg: Das PIM verwaltet die Produktdaten, während das DAM alle zugehörigen Assets organisiert und verteilt. Beide Systeme arbeiten Hand in Hand und tauschen Informationen in Echtzeit aus.

Infografik zu Digital Asset Management und Product Information Management mit Symbolen für Workflows, Metadaten, Kanäle und Produktdaten.
Infografik zur Verbindung von Digital Asset Management (DAM) und Product Information Management (PIM) für effiziente Verwaltung von Produkt- und Markeninhalten, konsistente Datenqualität und zentrale Steuerung von Marketing- und Vertriebskanälen.

Mit CELUM zum Erfolg: Kistlers Erfolgsstory

Das Unternehmen

Die Kistler Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter in der dynamischen Druck-, Kraft-, Drehmoment- und Beschleunigungsmesstechnik. Mit 2.200 Mitarbeitenden an über 60 Standorten und einem Umsatz von 465 Millionen CHF (2022) entwickelt das Unternehmen innovative Hightech-Sensoren für die Automobilindustrie, Industrieautomation und weitere Branchen.

Die Herausforderung

Kistler erkannte die wachsende Bedeutung des Online-Einkaufs und wollte einen modernen B2B-E-Commerce-Kanal für seine Hightech-Produkte etablieren. Das Unternehmen stand jedoch vor erheblichen technischen Hürden:

  • Veraltete IT-Infrastruktur: Bestehende Tools wie das CMS waren nicht mehr zeitgemäß.
  • Fehlende Integration: Backend-Systeme wie ERP und CRM arbeiteten isoliert voneinander.
  • Ineffiziente Contentverwaltung: Das vorhandene DAM-System lief auf einer veralteten Version und war nicht vollständig integriert.
  • Dezentrale Produktinhalte: Umfangreiche Produktdaten, Marketingmaterialien und technische Dokumentationen waren nicht zentral verwaltet.

Die Lösung: CELUM’s DAM für Manufacturing-Betriebe

Kistler implementierte eine umfassende Digitalisierungsstrategie mit zwei Kernelementen:

  1. SAP Commerce Cloud als E-Commerce-Plattform. Als zentrale CMS- und E-Commerce-Lösung für nahtlose Online-Bestellprozesse und Produktkatalog-Management.
  2. Migration zu CELUM Product Content Management (PCM). Der langjährige CELUM-Kunde modernisierte seine Content-Verwaltung durch den Wechsel von einer On-Premise-DAM-Lösung zu einer cloudbasierten DAM-Lösung mit Fokus auf Product Content Management. Diese wurde nahtlos mit der SAP Commerce Cloud integriert.

Die Ergebnisse und Vorteile

Die Transformation brachte Kistler erhebliche Verbesserungen:

Zentrales Content Management: Alle Produktinhalte – von Marketingmaterialien über Datenblätter bis hin zu CAD-Dateien – werden nun zentral in CELUM verwaltet, gespeichert und verteilt. Redundanzen und Mehrfacharbeit wurden eliminiert.

Optimierte Workflows: Teams aus verschiedenen Abteilungen können effizienter zusammenarbeiten. Die intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht allen Nutzern den sofortigen Einstieg, während das ausgeklügelte Berechtigungsmanagement sicheren Zugriff gewährleistet.

Automatisierte Website-Pflege: Durch die nahtlose Integration zwischen CELUM PCM und SAP Commerce Cloud werden Produktinhalte per Knopfdruck auf der Website aktualisiert. SEO-Texte werden automatisch in sieben Sprachen gepflegt, veraltete Inhalte gehören der Vergangenheit an.

Gesteigerte Effizienz: Marketing- und Vertriebsteams nutzen Assets wie Bilder und Videos nun effektiver über alle Kanäle hinweg. Die Asset-Verteilung erfolgt automatisiert zur richtigen Zeit an die richtige Zielgruppe. 

Die Bedeutung von DAM in der Manufacturing-Industrie zusammengefasst

Digital Asset Management ist für modernes Manufacturing unverzichtbar geworden. Die Herausforderungen durch den steigenden Time-to-Market-Druck, komplexe Datenmengen und Multi-Channel-Anforderungen lassen sich nur mit professionellen DAM-Lösungen bewältigen.

Ein gut implementiertes DAM-System beschleunigt deine Produkteinführungen, verbessert die Zusammenarbeit zwischen Teams und stellt die Konsistenz deiner Marke sicher. Gleichzeitig reduziert es Kosten und minimiert Risiken durch bessere Compliance und Sicherheit.

Im Manufacturing-Bereich zahlt sich die Investition in ein DAM-System schnell aus. Du gewinnst Zeit, reduzierst Fehler und kannst dich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Die Entwicklung innovativer Produkte für deine Kunden.

Hast du Lust auf mehr bekommen? Abonniere unseren monatlichen Newsletter.

Ähnliche BEITRÄGE

arrow-icon